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Quantifizierung von Lieferzeitabweichungen zur Unterstützung eines effektiven Supply Chain Risikomanagements
Autoren: Andreas Wels (zugleich Dissertation TU Dresden, 2008)
Herausgeber: Ronald Bogaschewsky/Udo Buscher
Vertrieb durch: Centrum für Supply Management
Seiten: 344
Sprache: deutsch
Format: DIN A5
Erschienen: 07.04.2008
Artikelnummer/ISBN: 978-3-9809964-9-5
Preis: 68 EUR (netto)


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Über das Buch:
Das Thema Supply Chain Risikomanagement (SCRM) hat in den letzten Jahren sowohl in der wissenschaftlichen Literatur als auch in der betrieblichen Praxis sehr stark an Bedeutung gewonnen. Dafür sorgen vor allem aktuelle Entwicklungen im Supply Chain Management wie bspw. der Trend zum Outsourcing, die fortschreitende Globalisierung oder die Reduzierung der Bestände entlang der Wertschöpfungskette. Somit sind die Lieferketten einer Vielzahl von Unsicherheiten ausgesetzt.
Die vorliegende Arbeit leistet einen Beitrag, die existierenden Risiken bewerten und berücksichtigen zu können. Auf Basis einer umfangreichen Literaturstudie werden einerseits ein großer Mangel an quantitativen Methoden zum SCRM festgestellt und andererseits notwendige Eigenschaften identifiziert, die eine in diesem Zusammenhang geeignete Risikobetrachtung erfüllen muss. Auf dieser Grundlage wird die Lieferzeitabweichung (LZA) als eine Größe identifiziert, welche die Auswirkungen der relevanten Risiken im Beschaffungsbereich beinhaltet. Eine im Anschluss entwickelte Modellierung erlaubt die Bestimmung der Verteilungsfunktion der zufälligen LZA für jede Lieferbeziehung in einer beliebigen Supply Chain unter Berücksichtigung der existierenden Abhängigkeiten.
Im Anschluss werden die verschiedenen Aspekte der Risikobewertung und -steuerung betrachtet. Unter Voraussetzung bekannter LZA wird dabei eine Vorgehensweise präsentiert, welche eine die vorliegende Risikosituation adäquat berücksichtigende Cashflow-at-Risk-Berechnung sowohl für alle Netzwerkpartner einzeln als auch für die Supply Chain als Ganzes erlaubt. Des Weiteren werden Berechnungsmethoden zur kostenoptimalen Bestimmung von Sicherheitsbeständen bzw. zur kostenoptimalen Planung einer gesamten Bestellpolitik unter Berücksichtigung des mit Hilfe von LZA erfassten Beschaffungsrisikos entwickelt.

Über den Autor:
Andreas Wels studierte Wirtschaftsmathematik mit den Schwerpunkten Statistik, Numerik, wissenschaftliches Rechnen, Logistik und Finanzwirtschaft an der Technischen Universität Dresden. Abschluss als Diplom-Mathematiker (Wirtschaftsmathematik) mit interdisziplinärer Diplomarbeit zum Thema „Wahrscheinlichkeitsorientiertes Traveling Salesman Problem“. Seit 2004 tätig als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Udo Buscher am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Industrielles Management der Technischen Universität Dresden. Im Rahmen dieser Tätigkeit entstanden verschiedene Forschungsarbeiten zum quantitativen Supply Chain Risikomanagement. Die vorliegende Arbeit bildet gleichzeitig die Dissertationsschrift.



Inhaltsverzeichnis:

1 Einleitung

   1.1 Problemstellung, Zielsetzungen und Abgrenzung

   1.2 Aufbau der Arbeit

2 Risiko und Risikomessung

   2.1 Grundlagen der Risikobetrachtung
         2.1.1 Risikobegriff
         2.1.2 Systematisierungsansätze für Risiken
         2.1.3 Lieferzeitabweichung als wirkungsbezogene Risikogröße

   2.2 Quantifizierung durch Risikomaße
         2.2.1 Merkmale eines Risikomaßes
         2.2.2 Klassische Risikomaße
         2.2.3 Value-at-Risk
         2.2.4 Conditional Value-at-Risk

   2.3 Grundlagen der Abhängigkeitsbetrachtung

   2.4 Faktor- und Schrankenansatz unter Berücksichtigung von Abhängigkeiten
         2.4.1 Ein-Faktormodell
         2.4.2 VASICEK-Schrankenmodell und SCHMIDTS Modifikation

   2.5 Fazit

3 Entwicklungen und Risiken im Supply Chain Management

   3.1 Grundlagen des Supply Chain Managements
         3.1.1 Definition der Supply Chain
         3.1.2 Klassifizierungsansätze für Supply Chains
         3.1.3 Definition des Supply Chain Managements
         3.1.4 Ziele des Supply Chain Managements
         3.1.5 Entwicklung des Supply Chain Managements
         3.1.6 Grenzen des Integrationsgedankens

   3.2 Entwicklungen im Supply Chain Management und deren Folgen

   3.3 Hauptunsicherheiten für das Supply Chain Management
         3.3.1 Analyse der spezifischen Situation
         3.3.2 Beschaffungsunsicherheit
         3.3.3 Absatzunsicherheit

   3.4 Risikobegriff aus Sicht des Supply Chain Managements

   3.5 Fazit


4 Supply Chain Risikomanagementprozess

   4.1 Notwendigkeit eines unternehmensübergreifenden Risikomanagements

   4.2 Entwicklung und Umsetzung des Supply Chain Risikomanagements
         4.2.1 Definition des Supply Chain Risikomanagements
         4.2.2 Entwicklung des Supply Chain Risikomanagements in der wissenschaftlichen Literatur
         4.2.3 Umsetzung des Supply Chain Risikomanagements in der betrieblichen Praxis

   4.3 Definition des Supply Chain Risikomanagementprozesses

   4.4 Chancen- und Risikostrategie

   4.5 Chancen- und Risikoidentifikation

   4.6 Chancen- und Risikobewertung
         4.6.1 Ursachen- vs. wirkungsbezogene Betrachtungsweise
         4.6.2 Anforderungen an Methoden zur betrieblichen Umsetzung
         4.6.3 Eingesetzte Methoden zur betrieblichen Umsetzung

   4.7 Chancen- und Risikoberichterstattung

   4.8 Chancen- und Risikosteuerung

   4.9 Fazit


5 Entwicklung eines Modells zur Bestimmung von Lieferzeitabweichungen

   5.1 Ansätze zur funktionalen Bestimmung von Supply Chain Risiken
         5.1.1 Generalisiertes Semi-Markow-Prozessmodell
         5.1.2 Szenariogestützte Risikoquantifizierung

   5.2 Identifizierung der Lieferzeitabweichung als geeignete Modellvariable

   5.3 Modelle zur Untersuchung von Lieferstörungen

   5.4 Modell zur funktionalen Beschreibung von Lieferzeitabweichungen
         5.4.1 Kontraktspezifische Darstellung einer Supply Chain
         5.4.2 Betrachtung zweistufiger Supply Chains
         5.4.3 Betrachtung serieller Supply Chains
         5.4.4 Betrachtung allgemeiner Supply Chains
         5.4.5 Bewertung des entwickelten Modells

   5.5 Beispiel zur Bestimmung von Lieferzeitabweichungen

   5.6 Simulationsstudie

   5.7 Fazit


6 Supply Chain Risikobewertung und -steuerung

   6.1 Risikobewertung unter Kenntnis stochastischer Lieferzeitabweichungen
         6.1.1 Cashflow-at-Risk
         6.1.2 Conditional-Cashflow-at-Risk
         6.1.3 Ganzheitliche Risikobewertung in der Supply Chain bei stochastischer Lieferzeitabweichung

   6.2 Risikosteuerung unter Kenntnis stochastischer Lieferzeitabweichung
         6.2.1 Grundlagen der Bestandsplanung
         6.2.2 Optimale Planung einer (s,q)-Politik bei stochastischem Bedarf
         6.2.3 Optimale Sicherheitsbestandsplanung im Rahmen einer (t,q)-Politik bei stochastischer Lieferzeitabweichung
         6.2.4 Optimale Planung einer (t,q)-Politik bei stochastischer Lieferzeitabweichung

   6.3 Fazit

7 Zusammenfassung und Ausblick

Anhang




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