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Shop - Publikationen - Details: Anforderungen an elektronische Marktplätze aus Sicht der Beschaffung

Anforderungen an elektronische Marktplätze aus Sicht der Beschaffung
Materialgruppenanalyse und Internet-Plattformen
Autoren: Holger Müller
Herausgeber: Ronald Bogaschewsky
Vertrieb durch: Centrum für Supply Management
Seiten: 288
Sprache: deutsch
Format: Paperback/DIN A5
Erschienen: 24.11.2004
Artikelnummer/ISBN: 3-9809964-0-9
Preis: 69,00 EUR (netto)


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Über das Buch:
Elektronische Marktplätze stellen nach wie vor einen Schwerpunkt des zwischenbetrieblichen E-Commerce dar. Trotz des Endes des Internet-Hypes bergen diese Instrumente erhebliche Potenziale, die man nur richtig zu nutzen wissen muss. Genau hierin scheint jedoch das Problem in der praktischen Anwendung zu liegen. Diese Dilemma greift das Buch auf und gibt eine fundierte Handlungsanleitung für die Auswahl der jeweils geeigneten Plattformtypen aus Sicht der Beschaffung. 

In der Abhandlung wird zunächst eine Beschaffungsobjektgruppenanalyse entwickelt, die den besonderen Anforderungen der elektronischen Transaktionsabwicklung Rechnung trägt. Aus den drei Objekteigenschaften "strategische Bedeutung", "Spezifität" und "Komplexität" werden dabei acht Beschaffungsobjektgruppen abgeleitet. Für jede dieser acht Beschaffungsobjektgruppen wird im Anschluss das idealtypische Marktplatzprofil dargestellt .

Die Zuordnung von Marktplätzen wäre nicht ohne eine detaillierte Analyse selbiger möglich gewesen. Diese Kenntnisse wurden im Zuge der - zumindest im deutschsprachigen Raum - intensivsten Untersuchung elektronischer Marktplätze erworben, die auch in den vorab erfolgten Veröffentlichungen der b2b-Marktplatzführer bzw. der über das WWW zugreifbaren Datenbank http://www.b2b-marktplaetze.de zum Ausdruck kam. Die dargelegten empirischen Ergebnisse (Stichtag: 15.7.2003) basieren auf einer Analyse von 79 der 102 relevanten Marktplätzen im deutschsprachigen Raum. Sie spiegeln durch die Betrachtung der Entwicklung über einen Zeitraum von gut drei Jahren auch die zeitliche Entwicklung dieser Plattformen wider. So wird u.a. nachgewiesen, dass nicht die sachlichen Argumente allein ausschlaggebend für die Entwicklung von derartigen Hilfsmitteln sind, sondern dass mit dem vorsichtigeren Agieren der Geldgeber (Anteilseigner jeder Art) ein Zwang zur kurzfristigen ökonomischen Gestaltung eintrat, der viele inhaltlich sinnvolle Weiterentwicklungen nachhaltig bremste. Die dargelegten Aussagen über Möglichkeiten, Einkaufskooperationen zu bilden, über das Angebot an kollaborativen Instrumenten, über Umfang und Ausmaß der Auditierung von Anbietern, über den Einsatz der qualifizierten Signatur gemäß Digitalem Signaturgesetz oder die Unterstützung im Abwicklungsprozess stellen teilweise gegenüber anderen Studien, die nicht auf eine derart detaillierte und breite Datenerfassung zurückgreifen können, gegensätzliche Aussagen dar. 

Inhaltsverzeichnis

Über den Autor:
Dr. Holger Müller, Jahrgang 1974, studierte Wirtschaftsinformatik an der Technischen Universität Dresden. Danach tätig als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Ronald Bogaschewsky am Lehrstuhl für Betriebwirtschaftslehre, insbesondere Produktionswirtschaft der TU Dresden und am Lehrstuhl für Betriebwirtschaftslehre und Industriebetriebslehre der Julius-Maximilians Universität Würzburg. Seit 1998 im Themengebiet E-Procurement durch Veröffentlichungen, u.a. Mitautor des b2b-Marktplatzführers, sowie als Referent auf Veranstaltungen und Seminaren aktiv. 2004 erhielt er für seine Dissertationsschrift den BME-Wissenschaftspreis "Hans Ovelgönne" und den Austrian e-Procurement­Award. Zur Zeit Geschäftsführender Gesellschafter der CfSM - Centrum für Supply Management GmbH.





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